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Frankfurt-Sozial! sagt: „Der Club muss bleiben!“

„Der Club muss bleiben!“, das ist die Reaktion der Bürgerinitiative „Frankfurt-Sozial!“ auf die überraschende Nachricht, dass der Club Voltaire seinen Mietvertrag nicht verlängert bekommt und nach 65jährigem Bestehen vielleicht schon Ende des Jahres endgültig Geschichte ist. Die Erben des Gebäudes in einer Seitengasse der Frankfurter Fressgasse wollen das Gebäude, oder genauer das Grundstück zu Geld machen. „Leider ist das nicht die erste kulturelle Institution, die in den vergangenen Jahren unter die Räder zu kommen droht, weil Immobilienbesitzer das Maximum aus ihrem Eigentum herholen wollen“, kommentiert Spitzenkandidat Peter Feldmann. „Überlassen wir das einfach dem Markt, droht Frankfurt in kürzester Zeit zu veröden.“ Der Club als Ort von Kultur, Diskussion und Geselligkeit ist einfach unersetzlich, meint man beim Wahlbündnis. Viele der Aktiven sind in der Räumlichkeiten dort politisch sozialisiert worden.

Die Stadt Frankfurt muss alles in ihrer Hand liegende unternehmen, um der Stadt diese Institution zu erhalten. Zuallererst müsse den Eigentümern und möglichen Investoren klar gemacht werden, dass es keine Abrissgenehmigung gibt, um das Grundstück in bester Innenstadtlage dann meistbietend zu veräußern, meint das Bündnis. Auch müsse geprüft werden, ob es rechtliche Möglichkeiten gibt, eine Umnutzung des Gebäudes zu verhindern. Falls notwendig, steht „Frankfurt-Sozial!“ auch dem Vorschlag der Kulturdezernentin Ina Hartwig offen gegenüber, das Gebäude durch die Stadt

aufzukaufen.

 
 
 

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